Realisierung aller Bereiche des Hochbaus:

Entwurf, detaillierte Kostenschätzung, Bauantrag, Werk- / Detailplanung, Massenermittlung, Ausarbeitung von Leistungsverzeichnissen, Auswertung und Vergabeverhandlungen, Ausarbeitung von VOB Verträgen, Ermittlung von Baukosten nach DIN 276, Objektüberwachung / Bauleitung,
Sicherheits- und Gesundheitskoordinator.

Als Teilleistung und auch als Generalplaner.






SIGE Koordinator


Auszug aus der Baustellenverordnung (BaustellV) §3
 
Begriff „Koordinierung“
Koordinierung im Sinne der Baustellenverordnung bedeutet, Informationen verständlich und verfügbar zu machen und dafür Sorge zu tragen, dass die für die einzelnen Arbeiten vorzusehenden Maßnahmen aufeinander abgestimmt und, falls erforderlich, im Rahmen eines Sicherheits- und Gesundheitsschutzplanes zusammengefasst und optimiert werden (RAB 10 Nr. 14 Abs.1).
 
Die in §3 Abs.2 und 3 aufgezählten Aufgaben des Koordinators tragen dem unmittelbar Rechnung: So steht hie u.a. der Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan im Vordergrund, der eine wichtige Informationsgrundlage für alle Arbeitnehmer darstellt, ebenso die Aufgaben des Koordinators nach §3 Abs.3, alle Beteiligten im Sinne einer Abstimmung und Optimierung zusammenzubringen und zu beraten, die Zusammenarbeit mehrerer Arbeitgeber zu organisieren und die Überwachungsmaßnahmen der einzelnen Arbeitgeber zu koordinieren. Das bedeutet aber nicht eine Überwachung der Erfüllung von Arbeitsschutzpflichten, die durch die einzelnen Arbeitgeber zu treffen (RAB 10 Nr. 14 Abs.2 und 3).
 
Die Verantwortlichkeit der Arbeitgeber für die Erfüllung ihrer Arbeitsschutzpflichten wird durch die Maßnahmen der Baustellenverordnung nicht berührt, so dass dieser nach wie vor eigenverantwortlich die Gewährleistung von Sicherheit und Gesundheitsschutz ihrer Beschäftigten zu organisieren, umzusetzen und zu überwachen haben (RAB 10 Nr. 14 Abs.4).
 
 
Sinn und Zweck der Regelung
Die Pflicht zur Einsetzung eines Koordinators trägt dem Umstand Rechnung, dass es für die Sicherheit und den Gesundheitsschutz der Beschäftigten auf Baustellen ein ganz spezielles Sicherheitsproblem gibt : Die Bauarbeiten werden regelmäßig durch Beschäftigte mehrerer Arbeitgeber gleichzeitig oder nacheinander ausgeführt. Zumeist auf engstem Raum arbeiten zahlreiche Arbeitnehmer. Dabei handelt es sich nicht selten um Angehörige verschiedenster Gewerke, die entweder unabhängig voneinander operieren, oder aber im kooperativen Verbund tätig sind. Sowohl beim Tätigwerden unabhängig voneinander als auch bei der kollektiven Gruppenarbeit (Kolonnenarbeit) ist ein Höchstmaß an Kommunikation erforderlich. Nicht selten kommt hier der Arbeitsschutz auf Grund von mangelnder Kommunikation „zu kurz“.
 
 
Bauherren-Verantwortlichkeit
Die in der BaustellV und vorgeschriebene Ausgangssituation ist die Erst- und Alleinverantwortlichkeit des Bauherrn für die Durchführung der in § 2 und § 3 Abs. 1 Satz 1 vorgesehenen Pflichten(aber auch nur diese, die grds. Arbeitgeberverantwortlichkeit bleibt unberührt, vgl. §5 Abs. 3), wenn er seine Verantwortlichkeit nicht ausdrücklich oder durch schlüssiges Handeln oder nur unzureichend delegiert, d.h. auf eine andere Person abwälzt.
 
Nehmen Sie doch einfach Kontakt mit mir auf. Ich berate Sie gerne und unverbindlich, in welcher Art und Weise eine Sicherheitskoordination für Ihr Bauvorhaben erforderlich ist.
 
Damit haben Sie schon den ersten Schritt getan, um Unfälle mit all Ihren unliebsamen Folgen für die Unfallbetroffenen zu vermeiden.
 
Ich stehe Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.